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Friede auf Erden allen Menschen!


Geborgenheit?

„Wer möchte sich nicht hin und wieder flüchten zu jemandem, der uns die Lasten der Seele abnimmt, bei dem wir uns aussprechen können, der uns in die Arme nimmt und tröstet, der die Hand auf unsere Wunden legt und uns heilt?!“

(Morgenandacht über Matthäus 11,28 in St. Markus, Hamburg-Hoheluft, am 14. Juni 1983)


„Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem."

4. Sonntag nach Trinitatis, 28. Juni 2026

Unsere menschlichen Kräfte reichen nicht, den Frieden auf unserem Erdball zu schaffen und zu erhalten, welche Mittel auch immer wir anwenden. Wir können nur zweierlei tun: 

Wir können um den Frieden beten. Wir können Gott bitten, dass er uns den Frieden schenken möge, nach dem wir uns alle sehnen. Das ist das eine. 

Und das andere ist dies: Wir können das uns Mögliche tun. Wir können mit unseren begrenzten Möglichkeiten das tun, von dem wir meinen, es sei der richtige und gute Weg. Was richtig und gut ist, dafür gibt uns das Neue Testament einen Leitfaden: Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem."

(Predigt in St. Markus, Hamburg-Hoheluft, über Römer 12,21 am 16. September 2001)


Freude statt Vorhaltungen

3. Sonntag nach Trinitatis - 21. Juni 2026

"Wir alle sind auf solche offenen Arme angewiesen. Wir brauchen irgendwo eine Stelle, eine Art Zuhause, wo uns die Tür immer offensteht, wo uns keine Vorhaltungen gemacht werden, wo wir zwar Rat erhalten, wo unser Scheitern aber nicht mit Schadenfreude gestraft wird, wo wir uns immer wieder erholen können und uns stärken können - nicht zu neuen Schandtaten, sondern zu einer wirklichen Besserung, zu dem Versuch eines Neuanfangs im besten Sinne, wo wir etwas gelten, wo wir nicht mit Makeln behaftet, sondern von dunklen Flecken gereinigt werden, wo man sich über uns wirklich und wahrhaftig freut, wenn wir uns eines Besseren besinnen.“

(Predigt in St. Markus, Hamburg-Hoheluft, über Lukas 15,1-3.11b-32 am 27. Juni 1993)


 © Wolfgang Nein