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Friede auf Erden allen Menschen!


Nicht verlängerter Arm des Untäters werden!

„Eine solche Handlung darf keine bloße Reaktion mehr sein. Sie muss ein eigenständiger schöpferischer Akt sein, der sich nicht aus der Kraft des Untäters speist, sondern aus einer anderen Kraft, die stärker ist als Zorn und Wut und Gelüste der Rache. Auf ausgleichende Gerechtigkeit im Sinne des Vergeltens mit Gleichem muss verzichtet werden."

(Morgenandacht in St. Markus, Hamburg-Hoheluft, über Römer 12,21 am 21. Oktober 1986)


Herz und Hirn

Reformationstag - 31. Oktober 2026 

"Für uns heute kommt es nun darauf an, dass wir stets beides im Blick haben und ins rechte Verhältnis zu setzen versuchen: Herz und Hirn des Menschen. Was wir als Kirche zu geben haben - die frohe Botschaft, das Evangelium von der Liebe Gottes zu allen Menschen, von seiner Barmherzigkeit und Vergebung, wie sie in Christus anschaulich wird - das ist für den Menschen in seiner Ganzheit und in seiner Mündigkeit bestimmt. Das Evangelium richtet sich an das Herz, aber es möchte auch im Hirn verstanden werden. Und es richtet sich an den Verstand, aber es möchte auch im Herzen bewegt und aus dem Herzen heraus gelebt werden.“ 

(Predigt in St. Markus, Hamburg-Hoheluft, über Römer 3,21-28 am 31. Oktober 2008)


Sich mit den Gegebenheiten arrangieren?

21. Sonntag nach Trinitatis - 25. Oktober 2026

„Manchmal, und dies gilt für unser persönliches Leben ebenso, ist es der heilsamere Weg, die ungewünschte und ungewollte Situation anzunehmen, nicht, sich im Widerstand aufzureiben und vielleicht in Verzweiflung gänzlich zugrunde zu gehen, sondern ggf. auch für die Peiniger zu beten und in Geduld zu hoffen, dass Gott eines Tages die Dinge zum Guten wenden wird.“

(Predigt über Jeremia 29,1.4-14 in St. Markus, Hamburg-Hoheluft, am 23. Oktober 1988)

 © Wolfgang Nein