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Eine aufmunternde und mahnende Erinnerung

Der Schmerz kann den Blick für die Schönheiten unseres Daseins verstellen. Wer noch nicht ganz ertrunken ist in seiner Verzweiflung, für den mag das Psalmwort eine Hilfe sein, eine Ermunterung, ein Anstoß zur Erinnerung, der tatsächlich die heilsamen Kräfte freisetzen kann, die in den guten Erfahrungen unseres Lebens verborgen sind. Das Psalmwort ist aber auch eine Ermahnung für den Griesgrämigen, für den Verwöhnten, für den, der alle guten Dinge des Lebens wie selbstverständlich annimmt und sich immer nur dessen bewusst ist, was ihm fehlt.“

(Morgenandacht über Psalm 103,2 in St. Markus, Hamburg-Hoheluft, am 9. September 1980)


„Die Sorge“ 

15. Sonntag nach Trinitatis (24. September 2017):

Gottvertrauen ist etwas Vernünftiges. Es ist nichts Naives, nichts Abstruses. Es ist vielmehr eine Haltung, die sich dem bewussten, denkenden und das Leben bejahenden Menschen geradezu aufdrängt."

(Predigt in St. Markus, Hamburg-Hoheluft, über Matthäus 6,25-34 am 20. September 2009)


„Kranken menschlich beistehen“ 

14. Sonntag nach Trinitatis (17. September 2017):

Es soll aber heu­te um ei­ni­ge mehr grund­sätz­li­che Über­le­gun­gen zur Krank­heit, näm­lich um un­ser Ver­hält­nis zur Krank­heit über­haupt ge­hen. Ich bin kein Arzt und kann des­halb zu Krank­hei­ten an sich nicht viel sa­gen. Wo­zu ich mich im Zu­sam­men­hang mit un­se­rem Pre­dig­ttext äu­ßern kann und möch­te, ist die Aus­wir­kung der Krank­heit auf un­se­re in­ne­ren Ein­stel­lun­gen und un­se­re z­wi­schen­mensch­li­chen Be­zie­hun­gen. Zu sol­chen grund­sätz­li­chen Über­le­gun­gen eignet sich die Le­pra­krank­heit als Bei­spiel recht gut."

(Predigt in St. Markus, Hamburg-Hoheluft, über Markus 1,40-45 am 12. September 1993)

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